Historischer Weinwanderweg

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Königsweg Wachwitz-Loschwitz

Ab dem 17. Jh. entwickelte sich Wachwitz zur beliebten Sommerfrische für Maler und Dichter, aber auch Staatsbeamte, Fabrikanten und wohlhabende Pensionäre. Sie kamen und errichteten Häuser am Elbhang und im Wachwitzgrund. So findet man noch heute das Wohnhaus des bedeutenden Shakespeare-Übersetzers Graf Baudissin und die prunkvolle neobarocke Villa des Fabrikanten Robert Wollner. Der Stadtteil Dresden/Wachwitz liegt ca. 9 km vom Stadtzentrum entfernt und hat bis heute seinen charmanten historischen dörflichen Charakter behalten.
Der Königliche-Wander-Weg beginnt am Dortfplatz Altwachwitz, nahe der gleichnamigen Haltestelle der Buslinie 63 , Pillnitzer Landstr.. Eine rote Traube als Markierung des Wachwitzer Königswegs dient der Orientierung auf diesem Spaziergang. Die Wanderung beginnt am Brunnenhaus. Im Jahr 1917 tranken hier in Wachwitz zwei Elefanten vom Zirkus Sarrasani Brunnenwasser. Pferde und Zugmaschinen waren im 1. Weltkkrieg eingezogen, deshalb mussten sie mit Überschuhen aus Leder an den Füßen in Möbelwagen Rüben und Kartoffeln als Lebensmittelrationen nach Wachwitz bringen.
Der Weg führt linksseitig bergauf entlang der Straße Am Steinberg. Hier befindet sich die "Villa Wollner" an der Nr.14. Weiter geht es zwischen Weinbergmauern hinauf zum Haus Nr. 3, dem ehemaligen Wohnhaus des Graufen Baudissin. Rechts hinauf besteigen wir nun die "Himmelsleiter", eine alte Weinbergtreppe einer traditionellen Besenwirtschaft, am Weinhang hinauf. Oben angekommen stehen wir auf einer Bastion mit Blick über die Elbe bis hinüber zu den Erhebungen des Erzgebirges.
Weiter geht es entlang des Panoramaweges zur Weinbergkapelle und von dort aus treppab zum ehemaligen Presshaus Nr.2, Teil des ehem. Königlichen Weinberges. Linkerhand geht es weiter über eine kleine Brücke zur "Königlichen Villa", ein heutiges stattliches Wohnhaus. Der Straße folgend erreichen wir das Hofgärtnerhaus Nr. 8, den Rhododendrongarten und verlassen über eine kleine Bogenbrücke gehend, das Gelände des Weinberglandes, einst von Friedrich August II. ab 1824 errichtet. Das letzte Gebäude des Ensembles bildet das sog. Marienhaus Nr. 10.
Wir wandern nun auf dem alten Wachwitzer Kirchweg, biegen rechts in den Josef-Hegenbarth-Weg ein, welcher in die Calbalastr. mündet. Am Ende der Calbalastr. befindet sich ein besonders anschauliches Weinbergshaus, im Volksmund "Villa Fallnichtein" genannt. Nun folgen wir der Robert-Dietz-Str., gelangen auf den Veilchenweg, wo auf einem alten Weinberg Nr. 9 eine Winzersäule, bekrönt von Äölus, Gott des Windes, steht. Der Veilchenweg führt uns bergab hinunter zum Ortsamt und zum Bräustübel, am historischen Körnerplatz, von wo aus der Rundweg nach einem Kaffeplausch entlang der Elbe nach weiteren ca. 3 km Fussweg entlang der Elbe abgeschlossen werden kann.

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